Pfeffersack ist ein Rechnungsprogramm für Schweizer Einzelfirmen und GmbHs: Du schreibst Offerten und QR-Rechnungen in CHF oder EUR, verfolgst offene Rechnungen bis zur Zahlung und buchst sie, als Einzelfirma in der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder als GmbH in der doppelten Buchhaltung. CHF 5 pro Monat im Jahresabo (CHF 60 pro Jahr) oder CHF 7 im Monatsabo.
Keine Kreditkarte erforderlich · 7 Tage kostenlos · Jederzeit kündbar
Ein Rechnungsprogramm ist eine Software, mit der Unternehmen Offerten, Rechnungen, QR-Rechnungen und Mahnungen erstellen, versenden und nachverfolgen. In der Schweiz ist eine digitale Lösung faktisch Pflicht: Seit dem 1. Oktober 2022 sind die orangen und roten Einzahlungsscheine vollständig durch die Swiss QR-Rechnung ersetzt – wer per Bank bezahlt werden will, braucht ein Programm, das den Swiss QR-Code nach SIX-Standard erzeugt. Ein gutes Rechnungsprogramm übernimmt zusätzlich die fortlaufende Nummerierung, die MWST-Berechnung und den Abgleich der Zahlungseingänge mit dem Bankkonto.
Eine Fakturierungssoftware erstellt die Belege eines Auftrags, von der Offerte über die Rechnung bis zur Zahlungserinnerung, und verfolgt die Zahlung, bis sie verbucht ist. «Fakturieren» heisst Rechnung stellen; Fakturierungssoftware, Rechnungsprogramm und Rechnungssoftware werden meist gleichbedeutend verwendet. In ERP-Programmen umfasst die Fakturierung oft die ganze Auftragsabwicklung, etwa mit Auftragsbestätigung und Rüstschein. Eine Auftragsbestätigung als eigenen Belegtyp hat Pfeffersack nicht: Der Ablauf führt von der Offerte über die Rechnung bis zur Buchung, und welche Belege es gibt, hängt vom Bereich ab.
In beiden Bereichen, der Einzelfirma im Standardbereich und der GmbH, beginnt der Ablauf mit der Offerte: mit Gültigkeitsdatum, als PDF per E-Mail und auf Wunsch mit Online-Annahme über einen persönlichen Link. Nach der Annahme wandelst du sie per Klick in die Rechnung um, mit allen Positionen. Die Rechnung trägt den Swiss QR-Zahlteil in CHF oder EUR, Stunden aus der Zeiterfassung werden zu Rechnungspositionen, und grössere Aufträge teilst du in Akonto- und Schlussrechnung auf. Überfällige Rechnungen zeigt die Rechnungsübersicht; im Standardbereich verschickst du für sie eine Zahlungserinnerung per E-Mail, im GmbH-Bereich eine Mahnung.
Lieferschein, Gutschrift und Zahlungsplan gibt es nur im Standardbereich. Die Gutschrift rechnest du auf spätere Rechnungen an; der Zahlungsplan verteilt einen Auftrag auf 2 bis 24 Raten, aus denen auf Wunsch einzelne Ratenrechnungen mit eigenem QR-Zahlteil entstehen. Aus einer Offerte wird ein Lieferschein, indem du sie duplizierst und den Belegtyp wechselst. Nur im GmbH-Bereich gibt es Mahnstufen mit Fristen, Gebühren und Verzugszins; jede Mahnung löst du selbst aus, automatisch verschickt Pfeffersack keine. Die GmbH verknüpft ausserdem die Offerte mit der Rechnung, die aus ihr entstanden ist.
Den Zahlungseingang liest Pfeffersack aus dem Kontoauszug, den du als CSV-Export einer der unterstützten Banken oder als camt.053/054 hochlädst; eine direkte Bankanbindung gibt es nicht. Im GmbH-Bereich ist die Rechnung schon beim Erstellen gebucht, und der Import ordnet die Zahlung dem offenen Posten zu. Im Standardbereich buchst du die Rechnung auf Wunsch. Steht sie als Einnahme «Unbezahlt» in den Büchern, ordnet der Import die Zahlung zu: automatisch bei passender QR- oder SCOR-Referenz oder Rechnungsnummer und rappengenauem Betrag oder bei gleichem Tag und Betrag wie die Rechnungsbuchung, sonst nach deiner Bestätigung. Teilzahlungen ordnet er nicht zu.
Offene Rechnungen behältst du im Blick, wenn das Programm jede Rechnung mit ihrem Zahlungsstand führt und überfällige von selbst kennzeichnet. In Pfeffersack hat jede Rechnung einen Status, nach dem du die Rechnungsübersicht filterst: im Standardbereich «Unbezahlt», «Teilweise», «Bezahlt» oder «Storniert», im GmbH-Bereich «Entwurf», «Versendet», «Teilbezahlt», «Bezahlt», «Storniert» oder «Erledigt». Eine noch nicht bezahlte Rechnung zeigt die Übersicht als «Überfällig» an, im Standardbereich ab dem Tag nach dem Fälligkeitsdatum, im GmbH-Bereich schon am Fälligkeitstag. Im Standardbereich erscheint so eine Rechnung vom 1. Oktober mit 30 Tagen Zahlungsfrist, fällig am 31. Oktober, ab dem 1. November als überfällig.
Auf «Bezahlt» kommt eine Rechnung, wenn du die Zahlung erfasst oder der Import deines Kontoauszugs sie zuordnet. Im Standardbereich verschickst du für eine überfällige Rechnung eine Zahlungserinnerung per E-Mail. Im GmbH-Bereich führt die doppelte Buchhaltung die offenen Rechnungen zusätzlich als offene Posten der Debitoren, die Auswertungen exportieren sie als CSV. Dort gibt es auch Mahnstufen mit Fristen, Gebühren und Verzugszins: Jede Mahnung löst du selbst aus, Pfeffersack erstellt das Mahnschreiben als PDF mit QR-Zahlteil und hängt es beim Versand per E-Mail an. Ohne andere Abmachung beträgt der Verzugszins 5 % pro Jahr (Art. 104 Abs. 1 OR).
Vier Anforderungen sind nicht verhandelbar. Erstens der Swiss QR-Code nach den Implementation Guidelines QR-Rechnung der SIX: Seit der Version 2.3 vom November 2025 ist im QR-Code nur noch die strukturierte Adresse (Adresstyp «S») zugelassen, also Strasse, Hausnummer, PLZ und Ort in getrennten Feldern. Belege mit unstrukturierten Adressen können laut SIX-Factsheet vom 19. August 2025 nur noch für eine kurze Übergangsfrist verwendet werden, längstens für Zahlungen vor dem 14. November 2026, ein festes früheres Enddatum nennt die SIX dort nicht; bestehende Daueraufträge und Vorlagen bereinigen die Finanzinstitute bis spätestens 13. November 2026. Zweitens die MWST-Sätze 8.1 % / 2.6 % / 3.8 % nach Art. 25 MWSTG, gültig seit 1. Januar 2024.
Drittens, für MWST-pflichtige Unternehmen, die Rechnungsangaben nach Art. 26 Abs. 2 MWSTG: Name und Ort von Leistungserbringer und Leistungsempfänger, der Hinweis auf den Eintrag im MWST-Register mit MWST-Nummer, Datum oder Zeitraum der Leistung (soweit nicht mit dem Rechnungsdatum identisch), Art, Gegenstand und Umfang der Leistung, das Entgelt sowie Steuersatz und Steuerbetrag. Viertens die 10-jährige Aufbewahrungspflicht nach Art. 958f OR: Das Programm muss alle Belege jederzeit als PDF bereitstellen können. Pfeffersack schreibt Rechnungssteller und Kunde als strukturierte Adresse in den QR-Code, rechnet mit den geltenden MWST-Sätzen und stellt Belege auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch aus.
Ein MWST-pflichtiges Grafikbüro verrechnet 10 Stunden Gestaltung à CHF 120. Das Entgelt beträgt CHF 1'200.00, die MWST zum Normalsatz von 8.1 % CHF 97.20, der Rechnungsbetrag CHF 1'297.20. Genau dieser Betrag steht im QR-Zahlteil, zusammen mit Währung, Konto (IBAN oder QR-IBAN), allfälliger Referenz und den Adressen von Rechnungssteller und Kunde. Wer nicht im MWST-Register eingetragen ist, darf nach Art. 27 Abs. 1 MWSTG in Rechnungen nicht auf die Steuer hinweisen; dieselbe Rechnung lautet dann auf CHF 1'200.00 ohne MWST-Zeile.
Fehlen beim Kunden Name, PLZ oder Ort, lässt Pfeffersack den Zahlungspflichtigen im QR-Code weg und druckt das Feld «Zahlbar durch (Name/Adresse)» zum Ausfüllen von Hand, statt eine ungültige QR-Rechnung zu erzeugen. Gebucht wird je nach Bereich unterschiedlich: Im Standardbereich bucht Pfeffersack eine Rechnung nur auf deinen Wunsch, also beim Erstellen, beim Markieren als bezahlt oder nachträglich aus der Rechnungsliste. In der doppelten Buchhaltung des GmbH-Bereichs entsteht die Buchung schon beim Erstellen der Rechnung, zusammen mit dem offenen Posten.
Eine Rechnung zählt für die MWST in der Abrechnungsperiode, in der du sie stellst, wenn du nach vereinbartem Entgelt abrechnest, und erst in der Periode des Zahlungseingangs, wenn du nach vereinnahmtem Entgelt abrechnest. Das vereinbarte Entgelt ist die gesetzliche Regel (Art. 39 Abs. 1 MWSTG): Die Steuerschuld entsteht mit der Rechnungsstellung (Art. 40 Abs. 1 MWSTG). Das vereinnahmte Entgelt gestattet die ESTV auf Antrag (Art. 39 Abs. 2); die Steuerschuld entsteht dann mit der Vereinnahmung (Art. 40 Abs. 2).
Die Vorsteuer folgt derselben Abrechnungsart: Bei vereinbartem Entgelt zählt der Empfang der Lieferantenrechnung, bei vereinnahmtem die Bezahlung (Art. 40 Abs. 1 und 2). Die gewählte Abrechnungsart gilt mindestens eine Steuerperiode, also ein Kalenderjahr (Art. 39 Abs. 3, Art. 34 Abs. 2). Erhältst du für eine nicht von der Steuer befreite Leistung eine Vorauszahlung, bevor du Rechnung stellst, entsteht die Steuer auch bei vereinbartem Entgelt schon mit dem Zahlungseingang (Art. 40 Abs. 1 Bst. c). Bei der effektiven Methode wird grundsätzlich vierteljährlich abgerechnet, mit Saldosteuersatz halbjährlich (Art. 35 Abs. 1).
Ein Beispiel mit Akonto- und Schlussrechnung: Eine MWST-pflichtige Webagentur baut eine Website für CHF 8'000.00 ohne MWST, Normalsatz 8.1 %. Am 2. März stellt sie eine Akontorechnung über 30 %, also CHF 2'400.00 plus CHF 194.40 MWST, total CHF 2'594.40; der Kunde zahlt am 20. März. Am 22. Juni folgt die Schlussrechnung über die ganze Leistung: CHF 8'000.00 plus CHF 648.00 MWST, total CHF 8'648.00, abzüglich der Akontorechnung von CHF 2'594.40 (davon MWST CHF 194.40). Offen bleiben CHF 6'053.60, davon MWST CHF 453.60; der Kunde zahlt sie am 14. Juli.
Bei vereinbartem Entgelt deklariert die Webagentur aus dem Beispiel CHF 194.40 MWST im ersten Quartal und CHF 453.60 im zweiten, weil sie die Schlussrechnung im Juni gestellt hat. Nach vereinnahmtem Entgelt bleiben die CHF 194.40 im ersten Quartal, die CHF 453.60 fallen aber ins dritte, weil das Geld im Juli eingeht. In beiden Fällen sind es zusammen CHF 648.00, also 8.1 % von CHF 8'000.00. Deshalb zieht die Schlussrechnung die Akontorechnung samt MWST ab: Sonst stünden auf beiden Rechnungen zusammen CHF 842.40 MWST, und wer eine zu hohe Steuer ausweist, schuldet sie grundsätzlich (Art. 27 Abs. 2 MWSTG).
In Pfeffersack hängt die Abrechnungsart vom Bereich ab. Der Standardbereich rechnet nur nach vereinbartem Entgelt ab, effektiv pro Quartal, mit Saldosteuersatz halbjährlich oder jährlich: Buchst du eine Rechnung beim Erstellen oder beim Markieren als bezahlt, trägt die Einnahme das Rechnungsdatum, bei einer Vorauszahlung den früheren Zahlungstag; so fällt die MWST in das Quartal, in dem sie entsteht. Buchst du die Rechnung nicht, zählt die Bankbuchung mit dem Zahlungstag für die MWST, sobald du ihr den MWST-Satz gibst, und eine im Juni gestellte, im Juli bezahlte Rechnung landet in der falschen Periode; MWST-pflichtige Rechnungen buchst du deshalb am besten schon beim Erstellen. Im GmbH-Bereich wählst du in den MWST-Einstellungen vereinbartes oder vereinnahmtes Entgelt; beim vereinnahmten rechnet Pfeffersack die Steuer nach den Zahlungsdaten. Den Antrag bei der ESTV ersetzt diese Einstellung nicht. Den Saldosteuersatz rechnet Pfeffersack in beiden Bereichen nur nach vereinbartem Entgelt ab. Akontorechnungen gibt es in beiden Bereichen; die Schlussrechnung bucht nur den Rest, damit Umsatz und MWST nicht doppelt zählen. Im GmbH-Bereich müssen beide Rechnungen denselben MWST-Satz haben.
Ein reines Rechnungsprogramm erstellt Offerten, Rechnungen und Mahnungen – ohne Hauptbuch und Bilanz. Eine Buchhaltungssoftware deckt zusätzlich Buchungen, MWST-Abrechnung, Bankabgleich und Jahresabschluss ab. Die Faustregel aus Art. 957 OR: Einzelfirmen unter CHF 500'000 Jahresumsatz dürfen die vereinfachte Einnahmen-Ausgaben-Rechnung führen, GmbH und AG brauchen die doppelte Buchhaltung. Mit Pfeffersack musst du dich nicht entscheiden: Du startest mit dem Rechnungsmodul und hast einfache wie doppelte Buchhaltung im selben Abo, ohne späteren Software-Wechsel. Einzelne optionale Erweiterungen werden separat berechnet.
Die Preisspanne reicht von gratis bis über CHF 45 pro Monat. Kostenlose Pläne haben harte Grenzen – etwa eine maximale Rechnungssumme, eine begrenzte Beleganzahl oder nur einen Nutzer – und bei manchen Anbietern kosten Bankabgleich, Belegerfassung oder Mahnwesen extra. Pfeffersack macht es transparent: CHF 5 pro Monat im Jahresabo (CHF 60/Jahr) oder CHF 7 im Monatsabo, jeweils Endpreise, mit QR-Rechnungen, Offerten, Zahlungserinnerungen (Standardbereich) oder Mahnungen (GmbH-Bereich), MWST-Abrechnung, Bankimport und OCR-Belegerfassung im Hauptabo. Bulk-Belege-Import, SMS und eigene Absenderadresse sind optionale Erweiterungen mit ausgewiesenem Preis. 7 Tage kostenlos testen ohne Kreditkarte. Preise und Gratis-Grenzen anderer Programme mit Stand-Datum stehen im Artikel «Rechnungsprogramm-Vergleich» bei den weiterführenden Guides.
Pfeffersack ist auf Offerten, Rechnungen und die Buchhaltung kleiner Schweizer Firmen ausgerichtet. Diese Grenzen solltest du vor dem Start kennen. Abo-Rechnungen, etwa für Wartungsverträge, gibt es nur im Standardbereich für Einzelfirmen. Im GmbH-Bereich duplizierst du die Rechnung von Hand. Mahnungen verschickt Pfeffersack nie von selbst: Im Standardbereich sendest du Zahlungserinnerungen einzeln per E-Mail, Mahnstufen mit Gebühren und Verzugszins gibt es nur im GmbH-Bereich, und auch dort löst du jede Mahnung selbst aus. Per E-Mail geht die Rechnung als PDF-Anhang; einen Link, über den dein Kunde sie online öffnet, gibt es nicht.
Im Standardbereich trägt eine Rechnung nur einen MWST-Satz. Verrechnest du Bücher zu 2.6 % und Beratung zu 8.1 %, stellst du dort zwei Rechnungen; der GmbH-Bereich, den du auch mit der Rechtsform Einzelfirma nutzen kannst, führt den Satz je Position. Rechnungen in USD oder GBP gibt es nur im Standardbereich und ohne QR-Zahlteil. Eine direkte Bankanbindung fehlt: Bankzahlungen kommen über den Kontoauszug, den du hochlädst, und Teilzahlungen ordnet der Import im Standardbereich nicht zu. Gründest du später eine GmbH, übernimmt der GmbH-Bereich keine Kunden, Rechnungen oder Buchungen aus dem Standardbereich.
Rechnungen mit offiziellem Swiss QR-Code nach SIX-Standard. CHF und EUR werden unterstützt.
Offerten erstellen, die Online-Annahme aktivieren und die Leistungen anschliessend in eine Rechnung übernehmen.
Automatische Rechnungsnummern mit konfigurierbarem Nummernformat für deine Dokumente.
Im Standardbereich für Einzelfirmen verrechnet ein Abo dieselben Positionen monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich, als Vorschlag zum Prüfen oder automatisch per E-Mail. Jede Rechnung nennt den Leistungszeitraum.
Rechnungen mit PDF-Anhang versenden und unter «Gesendete E-Mails» in beiden Geschäftsbereichen nachverfolgen. Zustell- und Öffnungsstatus erscheinen, soweit der Versanddienst sie zurückmeldet.
Rechnungsstatus verfolgen. Der Kontoauszug-Import ordnet Zahlungseingänge offenen Rechnungen zu, im Standardbereich den als Einnahme gebuchten.
Im Standardbereich Zahlungserinnerungen für überfällige Rechnungen versenden. Im GmbH-Bereich stehen Mahnstufen, Fristen, Gebühren und Sammelbearbeitung zur Verfügung.
Im Vorlageneditor Logo, Farben, Typografie und Layout mit Vorschau anpassen und das Design für weitere Dokumente speichern.
Im Standardbereich Gutschriften erstellen und auf spätere Rechnungen anrechnen. Der QR-Zahlteil berücksichtigt den verbleibenden Zahlbetrag.
Kunde auswählen, Positionen eingeben, MWST-Satz setzen – fertig. QR-Code wird automatisch generiert.
Rechnung als PDF direkt aus Pfeffersack an deinen Kunden senden. Versandhistorie wird gespeichert.
Zahlungseingänge an der Rechnung erfassen oder beim Kontoauszug-Import zuordnen lassen, im Standardbereich bei Rechnungen, die als Einnahme gebucht sind.
Warum Pfeffersack die bessere Wahl ist – im Vergleich zu Excel und Treuhänder.
| Excel / Word | Treuhänder | Pfeffersack | |
|---|---|---|---|
| QR-Rechnung Standard | Nicht möglich | Meist Aufpreis | Automatisch, SIX-konform |
| Rechnungen pro Monat | Unbegrenzt (manuell) | Je nach Vertrag | Unbegrenzt |
| Mahnungen vorbereiten und versenden | Nein | Selten inklusive | Zahlungserinnerungen (Standard), Mahnstufen (GmbH) |
| Zahlungsverfolgung | Manuell | Manuell | Zuordnung beim Kontoauszug-Import |
| E-Mail-Versand | Manuell als Anhang | Nicht inklusive | Direkt aus der App |
Wie schneidet Pfeffersack gegen andere Buchhaltungslösungen ab?
Die günstige Schweizer Alternative zu Bexio
Rechnungen und Buchhaltung in einem Abo ab 5 CHF/Monat
Kernfunktionen im Festpreis statt Pläne mit Add-ons
Preise mit Stand-Datum, Gratis-Grenzen und welches Programm zu welchem Betrieb passt. Pfeffersack ist eines der zehn Tools.
Was die IG QR-Rechnung v2.3 bei Adressen verlangt und wie du bestehende Vorlagen umstellst.
Schritt-für-Schritt-Anleitung mit allen Pflichtangaben gemäss MWSTG – inklusive Beispielen.
Welche Frist üblich ist, was ohne Vereinbarung gilt und ab wann dein Kunde im Verzug ist.
Mahnstufen, Mahngebühren und Verzugszins, und wann eine Betreibung sinnvoll ist.
Was auf eine Rechnung an Kunden im Ausland gehört, mit oder ohne MWST, in CHF oder Fremdwährung.
Ja. Pfeffersack erstellt QR-Rechnungen nach dem offiziellen SIX-Standard (Version 2.3). QR-IBAN und normale IBAN werden unterstützt, ebenso QR-Referenz (QRR) und SCOR-Referenz. Sowohl CHF als auch EUR sind möglich.
Ja. Im Bereich für Einzelfirmen wählst du bei einer bestehenden Rechnung «Wiederkehrend verrechnen …» und legst fest, ob monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich verrechnet wird. Am Termin liegt die Rechnung als Vorschlag zum Prüfen bereit, oder Pfeffersack erstellt sie und verschickt sie automatisch per E-Mail an deinen Kunden. Jede Rechnung nennt den Leistungszeitraum, wie es das MWST-Gesetz verlangt (Art. 26 Abs. 2 lit. c MWSTG). Im GmbH-Bereich duplizierst du die Rechnung von Hand.
Du lädst den Kontoauszug deiner Bank als CSV oder camt.053/054 hoch; eine direkte Bankanbindung gibt es nicht. Im GmbH-Bereich ordnet der Import Zahlungseingänge den offenen Posten zu. Im Standardbereich ordnet er Zahlungen Rechnungen zu, die als Einnahme «Unbezahlt» gebucht sind: automatisch bei passender QR- oder SCOR-Referenz oder Rechnungsnummer und rappengenauem Betrag oder bei gleichem Tag und Betrag wie die Rechnungsbuchung, sonst nach deiner Bestätigung in der Vorschau; Teilzahlungen ordnet er nicht zu. Die übrigen Banktransaktionen werden kategorisiert und als Buchungen verarbeitet. Die Bankenseiten erklären die unterstützten Formate und den Umfang je Bereich.
Ja. Du kannst dein Firmenlogo verwenden und im Vorlageneditor Farben, Typografie und Layout anpassen. Eine Vorschau hilft bei der Gestaltung; gespeicherte Vorlagen lassen sich erneut verwenden.
Ja. Du kannst Offerten mit Gültigkeitsdatum erstellen und sie mit einem Klick in Rechnungen umwandeln. Die Offerten-Nummerierung ist separat von den Rechnungsnummern.
Meist nichts: «Fakturieren» heisst Rechnung stellen, und Fakturierungssoftware, Rechnungsprogramm und Rechnungssoftware werden meist gleichbedeutend verwendet. Gemeint ist ein Programm, das Offerten und Rechnungen erstellt, versendet und den Zahlungseingang verfolgt. In ERP-Programmen umfasst die Fakturierung oft auch Auftragsbestätigung und Rüstschein; eine Auftragsbestätigung als eigenen Belegtyp hat Pfeffersack nicht. In beiden Bereichen gibt es Offerte, Rechnung mit QR-Zahlteil sowie Akonto- und Schlussrechnung, im Standardbereich zusätzlich Zahlungserinnerung, Lieferschein, Gutschrift und Zahlungsplan, im GmbH-Bereich Mahnstufen mit Verzugszins.
Ja. Im Standardbereich unterstützt Pfeffersack Rechnungen in CHF, EUR, USD und GBP. Der QR-Zahlteil ist für CHF und EUR verfügbar. Für eine EUR-Rechnung mit QR-Zahlteil wählst du ein hinterlegtes Konto mit Schweizer oder Liechtensteiner IBAN; mit einer ausländischen IBAN enthält die Rechnung einen Zahlungsinformationsblock statt des QR-Zahlteils. Eine QR-IBAN bietet Pfeffersack bei EUR nicht an; die SIX sieht sie ab der Version 2.4 der Implementation Guidelines (gültig ab 14. November 2026) ausdrücklich nur noch für CHF vor. USD- und GBP-Rechnungen enthalten einen Zahlungsinformationsblock ohne QR-Zahlteil. Im GmbH-Bereich stellst du Rechnungen und Offerten in CHF oder EUR aus.
Pfeffersack kostet CHF 5/Monat im Jahresabo (CHF 60/Jahr) bzw. CHF 7/Monat im Monatsabo, jeweils Endpreise. QR-Rechnungen, Offerten, Zahlungserinnerungen (Standardbereich) oder Mahnungen (GmbH-Bereich), MWST, Bankimport und die Erfassung einzelner Belege gehören zum Hauptabo. Bulk-Belege-Import, SMS und eigene Absenderadresse werden als optionale Erweiterungen zusätzlich berechnet.
Ja, mehrere Anbieter haben Gratis-Pläne – allerdings mit harten Grenzen wie einer maximalen Rechnungssumme, einer begrenzten Beleganzahl oder nur einem Nutzer; der automatische Bankimport oder die Belegerkennung sind teils nur in Bezahlplänen enthalten. Welche Gratis-Pläne es gibt und wo ihre Grenzen liegen, zeigt unser Artikel «Rechnungsprogramm-Vergleich». Pfeffersack hat keinen Gratisplan: Du kannst alle Kernfunktionen 7 Tage kostenlos testen, danach kostet es ab CHF 5/Monat im Jahresabo ohne Limits bei Rechnungen, Kunden oder Belegen.
Für MWST-pflichtige Unternehmen nennt Art. 26 Abs. 2 MWSTG: Name und Ort des Rechnungsstellers mit dem Hinweis auf den Eintrag im MWST-Register und der MWST-Nummer, Name und Ort des Empfängers, Datum oder Zeitraum der Leistung (soweit nicht mit dem Rechnungsdatum identisch), Art, Gegenstand und Umfang der Leistung, das Entgelt sowie Steuersatz und Steuerbetrag. Schliesst der Preis die MWST ein, genügt die Angabe des Steuersatzes. Pfeffersack übernimmt Firmen- und Kundenangaben aus deinen Stammdaten, berechnet MWST-Betrag und Total und erzeugt den passenden Swiss QR-Code.
Seit der Version 2.3 der Implementation Guidelines (November 2025) ist im Swiss QR-Code nur noch die strukturierte Adresse zugelassen; Belege mit unstrukturierten Adressen können laut SIX nur noch für eine kurze Übergangsfrist verwendet werden, längstens für Zahlungen vor dem 14. November 2026, ein festes früheres Enddatum nennt die SIX nicht. Bestehende Daueraufträge und Vorlagen bereinigen die Finanzinstitute bis spätestens 13. November 2026. Ab dem 14. November 2026 gilt die Version 2.4: Für Rechnungen in CHF ergeben sich laut SIX keine technischen Anpassungen, für Rechnungen in EUR sind nur noch IBAN mit SCOR-Referenz oder IBAN mit unstrukturierter Mitteilung möglich, die QR-IBAN ist dann nur noch für CHF vorgesehen. Version 2.3 gilt noch bis November 2027. Pfeffersack schreibt strukturierte Adressen in den QR-Code und lässt für EUR keine QR-IBAN zu.
10 Jahre, gemäss Art. 958f OR. Das gilt für ausgehende und eingehende Rechnungen sowie Buchungsbelege. Die Aufbewahrung darf elektronisch erfolgen, sofern Authentizität und Integrität gewährleistet sind. Die Aufbewahrungspflicht bleibt bei dir: Solange dein Abo läuft, lädst du Rechnungen jederzeit als PDF herunter, und der Datenexport liefert deine Daten samt Belegen als ZIP-Datei. Sichere ihn regelmässig und spätestens vor einer Kündigung, auch für einen späteren Anbieterwechsel.
Kostenlos testen – professionelle Rechnungen mit Swiss QR-Code. Keine Kreditkarte nötig.