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Skonto

Ein Preisnachlass für rasche Zahlung einer Rechnung — typisch 2–3 % des Rechnungsbetrags bei Zahlung innert kurzer Frist.

Auch bekannt als: Zahlungsabzug

Definition

Skonto ist ein Rabatt, den der Verkäufer gewährt, wenn der Kunde die Rechnung innerhalb einer kurzen Frist begleicht — typisch «2 % Skonto bei Zahlung innert 10 Tagen, netto 30 Tage». Skonto ist ein Anreiz für schnelle Zahlung und verbessert die Liquidität des Lieferanten.

Buchhalterisch ist der Skontoabzug eine nachträgliche Entgeltsminderung. Beim Lieferanten reduziert er den Ertrag, beim Kunden den Aufwand bzw. den Einkaufspreis. Beide korrigieren ihre ursprüngliche Buchung entsprechend dem tatsächlich bezahlten Betrag.

Für die Mehrwertsteuer gilt: Wird das Entgelt durch Skonto gemindert, ist auch die MWST nachträglich zu korrigieren (MWSTG Art. 41). Der Lieferant reduziert die geschuldete Umsatzsteuer, der Kunde die abziehbare Vorsteuer.

Beispiel

Rechnung CHF 1'000, «2 % Skonto innert 10 Tagen». Bei rechtzeitiger Zahlung überweist der Kunde CHF 980; die CHF 20 sind Skonto.

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Häufige Fragen

Wie wird Skonto berechnet?

Skonto ist ein Prozentsatz des Rechnungsbetrags, der bei Zahlung innert der Skontofrist abgezogen werden darf. Bei «2 % Skonto» auf CHF 1'000 sind das CHF 20 — der Kunde zahlt CHF 980, wenn er die Frist einhält.

Muss bei Skonto die MWST korrigiert werden?

Ja. Skonto ist eine nachträgliche Entgeltsminderung (MWSTG Art. 41). Der Lieferant reduziert die geschuldete Umsatzsteuer, der Kunde die geltend gemachte Vorsteuer entsprechend dem tatsächlich bezahlten Betrag.

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