Periodenbezogene Aufstellung von Aufwand und Ertrag, die den Gewinn oder Verlust eines Geschäftsjahres aufzeigt.
Auch bekannt als: Gewinn- und Verlustrechnung, GuV
Die Erfolgsrechnung — international auch als Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) bekannt — bildet zusammen mit der Bilanz und dem Anhang den Jahresabschluss eines Schweizer Unternehmens. Sie stellt sämtliche Erträge (Umsatz, sonstige Erträge) den Aufwendungen (Material, Personal, Abschreibungen, Zinsen) gegenüber und ermittelt so das Periodenergebnis.
Das Schweizer Obligationenrecht schreibt in OR Art. 959b eine Mindestgliederung vor. Die Erfolgsrechnung kann nach Produktions- oder Absatzerfolgsverfahren aufgebaut sein. Üblich für KMU ist das Absatzerfolgsverfahren mit Gliederung nach Aufwandarten.
Im Gegensatz zur Bilanz (Stichtag) ist die Erfolgsrechnung periodenbezogen — sie deckt typischerweise ein Geschäftsjahr ab. Der Saldo (Gewinn oder Verlust) wird in die Bilanz übertragen und erhöht bzw. reduziert das Eigenkapital.
Rechtsgrundlage
OR Art. 959b (fedlex.admin.ch)Beispiel
Ertrag CHF 200'000 − Aufwand CHF 175'000 = Gewinn CHF 25'000. Dieser Gewinn fliesst als Reserve oder Vortrag ins Eigenkapital der Bilanz.
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