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Deckungsbeitrag

Betrag, der nach Abzug der variablen Kosten vom Erlös zur Deckung der Fixkosten und zur Gewinnerzielung übrig bleibt.

Auch bekannt als: Contribution Margin, DB, Bruttomarge

Definition

Der Deckungsbeitrag (englisch Contribution Margin) ist eine zentrale Kennzahl der Kostenrechnung. Er ergibt sich, indem man vom Nettoerlös die variablen Kosten abzieht – also jene Kosten, die direkt mit der produzierten oder verkauften Menge schwanken (Material, Akkordlohn, Verpackung). Der Deckungsbeitrag zeigt, wie viel ein Produkt zur Deckung der Fixkosten beiträgt und ab welchem Punkt es in die Gewinnzone kommt.

Man unterscheidet den Deckungsbeitrag pro Stück (Verkaufspreis minus variable Stückkosten) und den Gesamtdeckungsbeitrag (Deckungsbeitrag × Menge). Übersteigt der Gesamtdeckungsbeitrag die Fixkosten, entsteht Gewinn; deckt er sie gerade, ist der Break-even-Punkt erreicht. Die Kennzahl ist damit die Grundlage der Break-even-Analyse und von Preis- und Sortimentsentscheiden.

Der Deckungsbeitrag ist ein betriebswirtschaftliches Führungsinstrument und keine gesetzlich vorgeschriebene Grösse der Jahresrechnung. Für KMU ist er dennoch wertvoll: Er zeigt, welche Produkte oder Aufträge wirklich rentabel sind, und verhindert Fehlentscheide, die eine reine Vollkostenbetrachtung nahelegen würde.

Beispiel

Verkaufspreis CHF 120, variable Kosten CHF 70 → Deckungsbeitrag pro Stück CHF 50. Bei Fixkosten von CHF 100'000 liegt der Break-even bei 100'000 ÷ 50 = 2'000 Stück. Ab dem 2'001. Stück entsteht Gewinn.

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Häufige Fragen

Wie berechnet man den Deckungsbeitrag?

Deckungsbeitrag = Nettoerlös − variable Kosten. Pro Stück: Verkaufspreis minus variable Stückkosten. Der Gesamtdeckungsbeitrag deckt zuerst die Fixkosten; was darüber hinausgeht, ist Gewinn.

Wozu dient der Deckungsbeitrag?

Er zeigt die Rentabilität einzelner Produkte oder Aufträge und ist die Basis der Break-even-Analyse sowie von Preis- und Sortimentsentscheiden. Anders als die Vollkostenrechnung vermeidet er Fehlschlüsse bei Zusatzaufträgen.

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