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Sparkonto und Steuerrücklage

Wie du Geld für die Steuern beiseitelegst und es in Pfeffersack richtig abbildest.

Worum es geht

Bei einer Einzelfirma bezahlst du die Einkommenssteuer privat, nicht das Geschäft. Geld, das du dafür auf ein privates Sparkonto legst, verlässt das Geschäft: Es ist eine Privatentnahme, keine Ausgabe. Als Ausgabe gebucht wäre dein Gewinn zu tief.

Pfeffersack führt in der einfachen Buchhaltung alle Geldkonten in einem Bestand, ein eigenes Sparkonto mit Umbuchungen gibt es nicht. Mit dem Weg unten bleibt trotzdem alles richtig, und dein Saldo stimmt mit dem Geschäftskonto überein.

  1. Schritt 1: Überweisung als Privatentnahme buchen

    Markiere die Überweisung vom Geschäftskonto aufs Sparkonto beim Bankimport als «Privat» oder ändere ihren Typ nachträglich auf «Privatentnahme».

  2. Schritt 2: Sparkonto nicht importieren

    Das Sparkonto selbst importierst du nicht in Pfeffersack. Zinsen darauf und die spätere Steuerzahlung betreffen deine private Steuererklärung, nicht die Buchhaltung des Geschäfts.

  3. Schritt 3: Höhe abschätzen

    Wie viel du zurücklegen solltest, schätzt du mit dem Steuerrechner für Selbständige unter «Tools» ab. Er rechnet Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuer sowie AHV aus deinem Gewinn.

Tipps

  • Gehört das Sparkonto zum Geschäft, ist der Übertrag weder Einnahme noch Ausgabe: Wähle ihn beim Import ab. Dein Saldo in Pfeffersack umfasst dann Geschäfts- und Sparkonto zusammen.
  • Die MWST schuldet dagegen das Geschäft, nicht du privat. Lass das Geld dafür auf dem Geschäftskonto und bezahle die MWST von dort, sonst fehlt die Zahlung in deiner Buchhaltung.
  • Lege laufend einen festen Anteil jeder Einnahme zurück und passe ihn an, sobald deine erste Steuerrechnung vorliegt.