Du verkaufst online, nicht Buchungszeilen: Pfeffersack holt bezahlte Shopify- und WooCommerce-Bestellungen samt MWST in deine Buchhaltung, übernimmt Zahlungen von Stripe, Payrexx, Mollie, SumUp und TWINT und liest deine Bankauszüge per CSV oder camt.053 ein. Gebühren, Retouren und Lager bleiben nachvollziehbar.
Einzelfirma für den Start, GmbH sobald du Lager vorfinanzierst, Partner an Bord holst oder die Haftung begrenzen willst. Handelsregistereintrag ab CHF 100'000 Jahresumsatz (Art. 931 OR), MWST-Pflicht ab CHF 100'000 weltweitem Umsatz aus steuerbaren Leistungen (Art. 10 MWSTG), ordentliche Buchführung mit Bilanz ab CHF 500'000 Umsatz (Art. 957 Abs. 2 OR).
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Branchentypische Konten nach Schweizer KMU-Kontenrahmen. Pfeffersack richtet diese bei der Kontoerstellung automatisch ein.
| Konto | Branchentypische Verwendung |
|---|---|
| 3000 – Produktionserlöse (im Pfeffersack-Kontenplan das Konto für Warenverkäufe; KMU-Kontenrahmen: 3200 Handelserlöse) | Verkäufe aus dem Shop brutto, zum Normalsatz 8.1 % oder reduziert 2.6 % (z. B. Lebensmittel, Bücher). Shopify- und WooCommerce-Bestellungen landen hier. |
| 3600 – Erlösminderungen (KMU-Kontenrahmen: 3800; die Anbindung bucht Rückerstattungen direkt gegen das Erlöskonto) | Rabattcodes, Skonti und eingelöste Gutscheine. Rückerstattungen aus der Shop-Anbindung mindern den Erlös direkt. |
| 4200 – Einkauf Handelswaren | Wareneinkauf beim Lieferanten inklusive Fracht und Zoll; die Einfuhrsteuer ziehst du bei MWST-Pflicht als Vorsteuer ab. |
| 1200 – Warenbestand (GmbH) | Lager als Aktivum; die Bestandesänderung wird am Jahresende gegen den Warenaufwand gebucht. Die Einzelfirma mit einfacher Buchhaltung erfasst das Inventar für die Vermögenslage (Art. 957 Abs. 2 OR). |
| 6900 – Finanzaufwand | Gebühren von Shopify Payments, Stripe, Mollie, SumUp und TWINT; ohne Vorsteuer, weil Zahlungsverkehr von der MWST ausgenommen ist (Art. 21 Abs. 2 Ziff. 19 MWSTG). |
| 6500 – Verwaltungs- und Informatikaufwand | Shop-Abo (Shopify, Hosting für WooCommerce), Apps, Porto und Verpackungsmaterial. Bei Anbietern ohne Schweizer MWST-Nummer Bezugsteuer prüfen (Art. 45 MWSTG). |
| 6600 – Werbeaufwand | Google Ads, Meta Ads, Influencer, Newsletter-Tool. Rechnungen ohne Schweizer MWST-Nummer sind ebenfalls bezugsteuerrelevant. |
Konkrete Abläufe – kein Feature-Marketing.
Shop per OAuth verbinden, Zeitraum wählen, synchronisieren: bezahlte Bestellungen erscheinen als Einnahmen mit MWST-Betrag, Rückerstattungen als Gegenbuchung, Gebühren von Shopify Payments als Aufwand. Nur Lesezugriff, keine Doppelbuchungen.
Stripe liefert Zahlungen, Rückerstattungen, Gebühren und Auszahlungen getrennt; Payrexx, Mollie und SumUp ihre Zahlungen; TWINT kommt als CSV aus dem Händlerportal. So siehst du pro Anbieter, was du verkauft und was du an Gebühren bezahlt hast.
Eine Rückerstattung mindert den Umsatz am Tag der Rückzahlung, nicht rückwirkend am Bestelldatum. So stimmt die MWST-Periode, und der Jahresabschluss zeigt den tatsächlichen Nettoumsatz.
Lieferantenrechnungen per Beleg-Scan erfassen und als Handelswaren kontieren. Als Einzelfirma inventarisierst du am Jahresende für die Vermögenslage; die GmbH bucht die Bestandesänderung auf das Warenkonto.
Lieferungen ins Ausland sind von der Schweizer MWST befreit, wenn du die Ausfuhr belegen kannst (Art. 23 Abs. 2 Ziff. 1 MWSTG). Fremdwährungsbestellungen aus Shopify und WooCommerce werden beim Import in deine Buchungswährung umgerechnet; Originalbetrag und Währung bleiben erhalten.
Bezahlte Bestellungen samt MWST-Betrag und Rückerstattungen als Buchungen, pro Bestell-ID nur einmal. Gebühren von Shopify Payments werden als Aufwand mitgebucht.
Stripe, Payrexx, Mollie und SumUp per Anbindung, TWINT per CSV aus dem Händlerportal: Zahlungen als Einnahmen, Storni und Rückerstattungen als Gegenbuchung.
Kontoauszug hochladen, Buchungen werden vorkategorisiert. Im GmbH-Bereich werden Zahlungseingänge zu offenen QR-Rechnungen automatisch abgeglichen.
Umsatz und Vorsteuer aus den laufenden Buchungen, als XML nach eCH-0217 fürs ESTV-Portal exportierbar. Saldosteuersatz-Abrechnung im GmbH-Bereich.
Lieferantenrechnung, Verpackungsmaterial oder Shopify-Rechnung fotografieren oder hochladen; Betrag, Datum und Lieferant werden ausgelesen und als Buchung vorgeschlagen.
Handelserlöse, Wareneinkauf, Versand, Gebühren und Werbung getrennt geführt: Du siehst, was pro Monat nach Warenaufwand und Zahlungskosten übrig bleibt.
Brutto- und Nettobeträge mit Schweizer MWST-Sätzen (8.1%, 2.6%, 3.8%) sofort berechnen. Kostenlos und ohne Registrierung.
Vergleiche die vereinfachte Saldomethode mit der effektiven MWST-Abrechnung und finde heraus, welche Methode für dich günstiger ist – inkl. Branchensatz-Übersicht.
Reingewinn, Kanton und Lohn-Dividenden-Split eingeben – der Rechner zeigt dir sofort, ab welchem Gewinn die GmbH-Struktur gegenüber der Einzelfirma günstiger wird.
Kostenlose Excel-Rechnungsvorlage für Schweizer Unternehmen. Mit MWST-Berechnung und allen Pflichtangaben nach Schweizer Recht.
Kostenlose Excel-Vorlage für die einfache Buchhaltung in der Schweiz. Einnahmen und Ausgaben erfassen, MWST tracken und Gewinn berechnen.
Kostenlose Jahresabschluss-Checkliste für Einzelfirma und GmbH. Alle Abschluss-Schritte mit Rechtsgrundlagen – von der Kontenabstimmung bis zur Genehmigung.
Du betreibst einen Shopify-Shop in der Schweiz und verbuchst Bestellungen noch manuell? So automatisierst du deine E-Commerce-Buchhaltung mit dem Schweizer Kontenrahmen KMU.
Welche Schweizer Verkäufer auf digitalen Plattformen betroffen sind, wer die MWST abführen muss und wie du dich richtig vorbereitest.
Du verkaufst auf Etsy aus der Schweiz? Von MWST-Pflicht bis Fremdwährungsbuchungen — so machst du deine Buchhaltung als Etsy-Verkäufer richtig.
Du nutzt Adobe, Canva oder Google Workspace? Dann zahlst du vermutlich Bezugsteuer, ohne es zu wissen. So prüfst, berechnest und deklarierst du sie.
Passende Rechtsform-Lösung
Buchhaltung für KleinunternehmenAb CHF 100'000 Umsatz pro Jahr aus steuerbaren Leistungen, weltweit gezählt (Art. 10 MWSTG). Warenverkäufe unterliegen dem Normalsatz von 8.1 %, Lebensmittel, Bücher und einige weitere Güter dem reduzierten Satz von 2.6 % (Art. 25 MWSTG). Unter der Grenze kannst du dich freiwillig anmelden, was sich lohnt, wenn du viel Vorsteuer auf Wareneinkauf und Werbung hast. Pfeffersack zeigt dir den Umsatzverlauf, damit dich die Grenze nicht überrascht.
Brutto: Der volle Verkaufspreis ist Umsatz, die Gebühr des Zahlungsanbieters ist Aufwand (z. B. 6900 Finanzaufwand). Nur die Netto-Auszahlung zu buchen, untertreibt Umsatz und MWST. Die Shopify- und die Stripe-Anbindung buchen die Gebühr automatisch als eigene Ausgabe, bei Mollie buchst du sie aus der Abrechnung nach; beim TWINT-CSV-Import wird dir die Gebührensumme angezeigt und du buchst sie als Aufwand. Die Auszahlung auf dein Bankkonto ist dann eine Umbuchung und kein weiterer Umsatz; beim Bank-Import wählst du sie ab oder erfasst sie als Umbuchung.
Seit 1. Januar 2025 gilt bei Warenverkäufen über elektronische Plattformen die Plattform als Leistungserbringerin (Art. 20a MWSTG): Der Marktplatz, etwa Etsy oder Amazon, schuldet die MWST auf den Verkauf an die Kundschaft. Dein eigener Shopify- oder WooCommerce-Shop ist kein Marktplatz; dort bleibst du selbst steuerpflichtig. Verkaufst du über beide Kanäle, führst du die Umsätze getrennt, damit die MWST-Abrechnung stimmt.
Wenn du MWST-pflichtig bist und der Anbieter keine Schweizer MWST-Nummer ausweist: ja, ab dem ersten Franken (Art. 45 MWSTG). Du deklarierst die Bezugsteuer in Ziffer 382 der Abrechnung und ziehst sie mit der effektiven Methode als Vorsteuer wieder ab. Bist du nicht MWST-pflichtig, lösen elektronische Dienstleistungen wie Shopify-Abo, Apps oder Hosting keine Bezugsteuer aus; dafür muss sich der Anbieter selbst in der Schweiz registrieren. Nur andere Dienstleistungen aus dem Ausland, etwa Beratung oder Programmierung, werden ab CHF 10'000 pro Kalenderjahr bezugsteuerpflichtig, dann als echte Kostenlast. Steht eine Nummer im Format CHE-xxx.xxx.xxx MWST auf der Rechnung, ist keine Bezugsteuer geschuldet.
Eine Rückerstattung mindert deinen Umsatz und die geschuldete MWST in der Periode, in der du sie auszahlst, nicht rückwirkend am Bestelldatum. Die Shopify- und die WooCommerce-Anbindung buchen Rückerstattungen und Teilrückerstattungen automatisch am Tag der Rückerstattung als Gegenbuchung. Verkaufte Gutscheine sind bis zur Einlösung eine Verbindlichkeit, Umsatz entsteht erst beim Einlösen; Rabattcodes mindern den Erlös direkt.
Als Einzelfirma mit Umsatz unter CHF 500'000 reicht die einfache Buchhaltung (Art. 957 Abs. 2 OR): Du buchst den Wareneinkauf als Warenaufwand und erfasst am Jahresende den Lagerbestand per Inventar für die Vermögenslage. Die GmbH führt den Warenbestand als Aktivum (Konto 1200) und bucht die Bestandesänderung am Jahresende gegen den Warenaufwand, damit die Erfolgsrechnung nur die verkaufte Ware belastet. Lieferantenrechnungen erfasst du in beiden Fällen per Beleg-Scan.
In deiner Buchungswährung; für die MWST-Abrechnung sind die von der ESTV publizierten Monatsmittel- oder Tageskurse massgebend. Bestellungen in Fremdwährung aus Shopify und WooCommerce werden beim Import in deine Buchungswährung umgerechnet, Originalbetrag und Währung bleiben in der Buchung sichtbar. Weicht die Bankgutschrift vom gebuchten Betrag ab, buchst du die Differenz als Kursgewinn oder Kursverlust.
Viele starten als Einzelfirma. Ab CHF 100'000 Jahresumsatz ist der Handelsregistereintrag Pflicht (Art. 931 OR), ab CHF 500'000 die ordentliche Buchführung mit Bilanz (Art. 957 OR). Die GmbH lohnt sich, wenn du grössere Lagerwerte vorfinanzierst, Partner an Bord holst oder die Haftung begrenzen willst. Der Einzelfirma-vs-GmbH-Rechner zeigt dir die Schwelle für deine Zahlen.
CHF 5/Monat im Jahresabo (CHF 60/Jahr) oder CHF 7/Monat im Monatsabo, ohne Umsatz- oder Bestelllimit. Shop- und Zahlungsanbindungen, Bank-Import, Beleg-Scan und die MWST-Abrechnung mit ESTV-Export sind enthalten. Du kannst 7 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte testen.
7 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Shopify, Stripe, TWINT und Bank-Import sind inklusive.